Lernendencockpit
Im Lernendencockpit organisierst du die Menschen, mit denen du arbeitest. Gruppen bündeln Lernende über eine Kennung statt über eine E-Mail-Liste, und der Kompetenztracker zeigt, welche Ziele aus dem Curriculum für eine Gruppe gelten und wo sie steht. So hängt die Begleitung der Lernenden an derselben Struktur, mit der du deinen Unterricht planst.
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Gruppen
Lernende über eine Kennung zusammenfassen, ohne E-Mail-Listen.
Welches Problem es löst
Bevor digitaler Unterricht beginnen kann, müssen die Lernenden irgendwie hineinkommen. In vielen Plattformen bedeutet das: E-Mail-Adressen einsammeln, Konten anlegen, Passwörter verschicken und nachhaken, wenn eine Einladung im Spamordner gelandet ist. Gerade bei jüngeren Lernenden, die keine eigene Adresse haben, oder bei kurzen Fortbildungen mit wechselnden Teilnehmenden wird das schnell zur Hürde.
Dazu kommt der Datenschutz. Jede Liste mit Namen und Adressen ist eine Liste, die geschützt, aktualisiert und irgendwann gelöscht werden muss. Viele Lehrende möchten gar nicht so viele personenbezogene Daten sammeln, nur damit ihre Gruppe an einem Arbeitsblatt arbeiten kann. Gruppen in Mavelia setzen deshalb auf eine Kennung statt auf eine E-Mail-Liste.
Kennung statt E-Mail-Liste
Lernende gehören über eine Kennung zur Gruppe, nicht über ihre Adresse.
Ein Link für den Zugang
Den Link zum Lernendencockpit kopierst du und gibst ihn an die Gruppe weiter.
Arbeit hängt an der Gruppe
Pläne und Aufgaben sind mit der Gruppe verbunden, nicht mit Klarnamen.
Aktuelle Aufgaben im Blick
Über die Kennung siehst du Zugang und offene Aufgaben je Person.
So arbeitet ihr damit
Du legst eine Gruppe an und ordnest ihr Lernende zu. Jede lernende Person wird über eine Kennung geführt, nicht über ihre E-Mail-Adresse. Den Link zum Lernendencockpit kopierst du und gibst ihn an die Gruppe weiter, zum Beispiel in der ersten Sitzung, auf einem Aushang oder über einen QR-Code.
Über die Kennung behältst du Zugang und aktuelle Aufgaben im Blick. Du siehst, wer zur Gruppe gehört, und kannst Lernende hinzufügen oder entfernen, wenn sich die Zusammensetzung ändert. Die Arbeit, die in der Gruppe entsteht, hängt an der Gruppe selbst und nicht an Klarnamen.
Es lohnt sich, Gruppen so zuzuschneiden, wie du tatsächlich unterrichtest. Eine Klasse, ein Seminar, ein Kurs in der Weiterbildung oder eine Projektgruppe kann jeweils eine eigene Gruppe sein. Wer dieselbe Klasse in mehreren Fächern unterrichtet, kann für jedes Fach eine Gruppe anlegen, damit Pläne und Aufgaben sauber getrennt bleiben.
Was sich im Lehralltag ändert
Der Start in einen neuen Kurs wird kürzer. Statt die erste Sitzung mit dem Einrichten von Konten zu verbringen, gibst du einen Link weiter, und die Gruppe kann loslegen. Wer später dazukommt, wird ergänzt, ohne dass der ganze Ablauf von vorn beginnt.
Du sammelst nur die Daten, die du wirklich brauchst. Das erleichtert Gespräche mit Datenschutzbeauftragten und Eltern, weil klar ist, dass keine Adresslisten im Hintergrund entstehen. Für Lernende wird der Zugang zu den Materialien einfacher, weil sie sich nicht noch ein weiteres Konto mit Passwort merken müssen.
Gleichzeitig bekommst du einen Ort, an dem die Gruppe als Ganzes sichtbar ist. Pläne, Questboards und Kompetenzziele beziehen sich auf diese Gruppe, sodass du nicht für jedes Werkzeug eine eigene Teilnehmerliste pflegen musst.
Zusammenspiel mit den anderen Werkzeugen
Gruppen sind die Grundlage für die Lernräume. Ein Plan im Zeitplaner ist mit einer Gruppe verbunden, und alles, was du dort freischaltest, sehen die Lernenden dieser Gruppe. Auch Questboards werden für eine Gruppe bereitgestellt.
Der Kompetenztracker baut ebenfalls auf der Gruppe auf. Du verbindest ein Curriculum mit der Gruppe und verfolgst dort, welche Ziele gelten und wo die Lernenden stehen. Für den Zugang zur Gruppe kannst du den Link mit dem Kurzlink-Generator verkürzen oder mit dem QR-Code-Generator als Bild ausgeben.
Für wen es gedacht ist
Gruppen sind für alle gedacht, die mit festen Lerngruppen arbeiten: Lehrkräfte mit Klassen, Dozierende mit Seminaren, Ausbildende mit Jahrgängen. Besonders hilfreich sind sie dort, wo Lernende keine eigene E-Mail-Adresse haben oder wo datensparsame Lösungen gefragt sind.
Auch Fortbildungsanbieter mit wechselnden Teilnehmenden profitieren, weil eine Gruppe in wenigen Minuten eingerichtet ist und nach dem Kurs wieder aufgelöst werden kann.
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Kompetenztracker
Ein Curriculum mit einer Gruppe verbinden und Ziele nachverfolgen.
Welches Problem es löst
Kompetenzorientierung steht in fast jedem Lehrplan, aber im Alltag ist sie schwer nachzuhalten. Welche Ziele hat eine Gruppe schon erreicht? Wo hakt es bei einzelnen Lernenden? Die Antworten liegen verstreut in Notenlisten, Notizbüchern, Rückmeldungen auf Abgaben und dem Gedächtnis der Lehrperson.
Spätestens bei Zeugnissen, Entwicklungsgesprächen oder der Übergabe einer Gruppe an eine Kollegin zeigt sich, wie mühsam das Zusammensuchen ist. Wer den Fortschritt über einzelne Lerneinheiten rekonstruieren muss, verliert viel Zeit und übersieht leicht, dass ein Ziel nie richtig behandelt wurde. Der Kompetenztracker verbindet die Ziele aus dem Curriculum direkt mit der Gruppe, die sie erreichen soll.
Curriculum als Grundlage
Du wählst das Curriculum, das für die Gruppe gilt.
Ziele gebündelt sehen
Alle Bildungsziele der Gruppe liegen an einem Ort.
Ergebnisse erfassen
Du hältst fest und bewertest, wie weit die Lernenden bei einem Ziel sind.
Kein Zusammensuchen
Der Fortschritt steht nicht verstreut in einzelnen Lerneinheiten.
So arbeitet ihr damit
Du wählst eine Gruppe aus dem Lernendencockpit und verbindest sie mit einem Curriculum aus der Lehrentwicklung. Damit stehen alle Bildungsziele dieses Curriculums für die Gruppe gebündelt bereit, in derselben Struktur, die ihr beim Aufbau des Curriculums angelegt habt.
Zu den Zielen erfasst du Ergebnisse und bewertest sie. So hältst du fest, wie weit die Lernenden bei einem Ziel sind, ohne dafür eine separate Tabelle zu führen. Der Tracker zeigt dir anschließend, welche Ziele für diese Gruppe gelten und wo sie steht.
Ein sinnvoller Rhythmus ist, Ergebnisse nach jeder größeren Einheit oder Leistungsfeststellung einzutragen, statt alles am Ende des Halbjahres nachzuholen. So entsteht nach und nach ein Bild, das in Gesprächen tatsächlich weiterhilft und nicht erst kurz vor einer Frist zusammengestellt wird.
Was sich im Lehralltag ändert
Du suchst den Fortschritt nicht mehr über einzelne Lerneinheiten zusammen. Ein Blick in den Tracker zeigt, welche Ziele gut abgedeckt sind und wo noch Arbeit wartet. Das hilft bei der Planung der nächsten Wochen, weil du gezielt auf die Ziele eingehen kannst, bei denen die Gruppe noch nicht so weit ist.
Gespräche mit Lernenden, Eltern oder Ausbildungsbetrieben werden konkreter. Statt allgemein über Leistungen zu sprechen, beziehst du dich auf bestimmte Ziele und die Ergebnisse, die dazu vorliegen. Bei einer Übergabe der Gruppe bekommt die nächste Lehrperson einen nachvollziehbaren Stand und muss nicht bei null anfangen.
Zusammenspiel mit den anderen Werkzeugen
Der Kompetenztracker schließt den Kreis zwischen Planung und Begleitung. Das Curriculum aus der Lehrentwicklung liefert die Ziele, die Lerneinheiten liefern den Unterricht dazu, und der Tracker zeigt, was davon bei der Gruppe angekommen ist.
Die Gruppe selbst kommt aus dem Lernendencockpit, der Unterricht findet im Zeitplaner statt. Ergebnisse aus Questboards oder Umfragen geben dir zusätzliche Hinweise, die du bei der Bewertung eines Ziels berücksichtigen kannst. Wenn du merkst, dass ein Ziel bei vielen Lernenden offen bleibt, ist das ein Anlass, die zugehörige Lerneinheit zu überarbeiten.
Für wen es gedacht ist
Der Kompetenztracker ist für alle gedacht, die kompetenzorientiert unterrichten und den Stand ihrer Lernenden nachvollziehbar festhalten wollen: Lehrkräfte an allgemein- und berufsbildenden Schulen, Ausbildende mit Ausbildungsrahmenplänen, Hochschulen mit Modulzielen.
Er lohnt sich besonders für Teams, in denen mehrere Personen dieselbe Gruppe begleiten, weil alle auf denselben Stand schauen.
Wer bisher Kompetenzraster in Tabellen gepflegt hat, findet im Tracker dieselbe Idee, aber direkt verbunden mit dem Curriculum und der Gruppe. Änderungen am Curriculum müssen nicht in mehreren Tabellen nachgezogen werden, und die Ergebnisse liegen dort, wo auch der Unterricht geplant wird.
Auch für Lernende selbst kann der Blick auf die Ziele hilfreich sein, wenn du die Ergebnisse im Gespräch mit ihnen nutzt. Sie sehen, woran sie arbeiten und was als Nächstes ansteht.
Bereit für Lernendencockpit?
Leg dein Team an und probier die Werkzeuge mit deinem eigenen Unterricht aus.


